Allgemeine Geschäftsbedingungen 


Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)


Stand: 20.03.2026


im Rahmen von Verträgen, die zwischen der


SD Selected Designs GmbH
Pestalozzistraße 79a
48527 Nordhorn


– im Folgenden bezeichnet als „Anbieter“ –


und


den in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und im Online-Shop bezeichneten Kunden


– im Folgenden bezeichnet als „Kunde“ –

geschlossen werden.


  • Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen


  • Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Anbieter und dem Kunden gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.


  • Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).


  • Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).



  • Vertragsschluss, Vertragstextspeicherung


  • Die Produktdarstellungen im Online-Shop des Anbieters stellen kein rechtlich bindendes Angebot, sondern einen unverbindlichen Online-Katalog dar.


  • Der Kunde kann Produkte unverbindlich in den Warenkorb legen und seine Eingaben vor Absenden der verbindlichen Bestellung jederzeit über die bereitgestellten Korrekturwerkzeuge prüfen und korrigieren.


  • Durch Anklicken des Bestellbuttons „Kaufen und bezahlen“ gibt der Kunde ein verbindliches Kaufangebot über die im Warenkorb enthaltenen Waren ab.


  • Der Anbieter bestätigt den Eingang der Bestellung per E-Mail (Bestellbestätigung). Diese Bestätigung stellt noch keine Annahme des Angebots dar. Ein verbindlicher Vertrag kommt erst zustande, wenn der Anbieter die Bestellung durch eine separate Erklärung (Auftragsbestätigung) oder durch den Versand der Ware innerhalb von 5 Werktagen annimmt. Bei Auswahl der Zahlungsart Vorkasse kommt der Vertrag bereits mit der Bereitstellung der Bankdaten zustande; bei Zahlung via PayPal oder Kreditkarte mit der Autorisierung der Zahlung durch den Kunden.


  • Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert. Die Bestelldaten und die AGB werden dem Kunden per E-Mail zugesendet. Die AGB kann der Kunde zudem jederzeit auf der Website einsehen und herunterladen. Vergangene Bestellungen sind aus Sicherheitsgründen nicht mehr über das Internet zugänglich, sofern der Kunde kein dauerhaftes Kundenkonto registriert hat.



  • Lieferung, Warenverfügbarkeit, Gefahrübergang


  • Hat der Anbieter ein bestimmtes Produkt nicht vorrätig und ist dieses nur der Gattung nach bestimmt, liefert der Anbieter eine Ware mittlerer Art und Güte gemäß den gesetzlichen Vorgaben.


  • Sind zum Zeitpunkt der Bestellung des Kunden keine Exemplare des ausgewählten Produkts verfügbar, so teilt der Anbieter dem Kunden dies unverzüglich in Textform (z. B. per E-Mail) mit. Ist das Produkt dauerhaft nicht lieferbar, behält sich der Anbieter das Recht vor, vom Vertrag zurückzutreten. Bereits erhaltene Gegenleistungen werden in diesem Fall unverzüglich erstattet. Wenn das bestellte Produkt nur vorübergehend nicht verfügbar ist, teilt der Anbieter dies dem Kunden ebenfalls unverzüglich mit.


  • Lieferfristen und Liefertermine ergeben sich aus den Angaben im Bestellprozess. Bei nach Kundenwunsch herzustellenden oder zu veredelnden Textilien beginnt die Lieferzeit erst nach der vollständigen Klärung aller technischen und gestalterischen Details (einschließlich der Entwurfserstellung und -freigabe durch den Kunden) sowie nach vollständigem Zahlungseingang.


  • Ist der Kunde Verbraucher (§ 13 BGB), trägt der Anbieter das Versandrisiko. Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware geht in diesem Fall erst mit der Übergabe der Ware an den Kunden auf diesen über.


  • Ist der Kunde Unternehmer (§ 14 BGB), erfolgt die Lieferung ab Lager. Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware sowie die Verzögerungsgefahr gehen mit der Übergabe der Ware an den Spediteur, den Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person auf den Kunden über.



  • Eigentumsvorbehalt


  • Regelungen für Verbraucher (§ 13 BGB):

Bei Verträgen mit Verbrauchern behält sich der Anbieter das Eigentum an der gelieferten Ware bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises für diese Ware vor.


  • Regelungen für Unternehmer (§ 14 BGB):



a) Der Anbieter behält sich das Eigentum an der Ware vor, bis sämtliche Forderungen des Anbieters gegen den Kunden aus der Geschäftsverbindung, einschließlich zukünftiger Forderungen und etwaiger Saldoforderungen aus einem Kontokorrentverhältnis, vollständig beglichen sind.


b) Der Unternehmer ist berechtigt, die Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen Geschäftsverkehr weiterzuveräußern. Er tritt dem Anbieter bereits jetzt alle Forderungen in Höhe des Rechnungsbetrages ab, die ihm durch die Weiterveräußerung gegen einen Dritten erwachsen. Der Anbieter nimmt die Abtretung an. Nach der Abtretung ist der Unternehmer zur Einziehung der Forderung ermächtigt. Der Anbieter behält sich vor, die Forderung selbst einzuziehen, sobald der Unternehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht ordnungsgemäß nachkommt und in Zahlungsverzug gerät.


c) Der Unternehmer ist verpflichtet, die Vorbehaltsware pfleglich zu behandeln und diese auf eigene Kosten gegen Feuer-, Wasser- und Diebstahlsschäden ausreichend zum Neuwert zu versichern.


  • Gemeinsame Bestimmungen (B2C und B2B):

Bei Zugriffen Dritter auf die Vorbehaltsware – insbesondere durch Pfändungen – hat der Kunde auf das Eigentum des Anbieters hinzuweisen und den Anbieter unverzüglich in Textform (z. B. per E-Mail) zu benachrichtigen. Soweit der Dritte nicht in der Lage ist, dem Anbieter die gerichtlichen oder außergerichtlichen Kosten einer Klage gemäß § 771 ZPO zu erstatten, haftet der Kunde für den entstandenen Ausfall.


  • Vertragswidriges Verhalten und Rücktritt:

Greift der Anbieter bei vertragswidrigem Verhalten des Kunden (insbesondere Zahlungsverzug) auf sein Recht zur Rücknahme der Vorbehaltsware zurück, so liegt darin ein Rücktritt vom Vertrag. Der Anbieter ist nach Rückerhalt der Ware zu deren Verwertung befugt; der Verwertungserlös wird auf die Verbindlichkeiten des Kunden – abzüglich angemessener Verwertungskosten – angerechnet.


  • Preise, Versandkosten und Lieferbeschränkungen


  • Die auf den Produktseiten genannten Preise verstehen sich für Verbraucher (§ 13 BGB) als Endpreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile. Für Unternehmer (§ 14 BGB) verstehen sich die Preise, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, als Nettopreise zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.


  • Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift. Lieferbeschränkungen und die verfügbaren Lieferländer ergeben sich aus den aktuellen Angaben im Online-Shop. Lieferungen erfolgen in folgende Länder: Deutschland (Inland), Österreich, Luxemburg, Italien, Frankreich, Schweden, Dänemark, Spanien, Irland, Griechenland, Estland, Lettland, Litauen, Slowakei, Tschechien, Ungarn (EU-Ausland) sowie Schweiz, Liechtenstein, United Kingdom und Norwegen (Nicht-EU-Ausland). Der Versand erfolgt über die Deutsche Post oder DHL. Eine Lieferung an DHL-Packstationen ist innerhalb Deutschlands möglich, sofern der Kunde seine Postnummer und die Packstationsnummer angibt.


  • Zusätzlich zu den angegebenen Produktpreisen berechnet der Anbieter Versandkosten, die vom Kunden zu tragen sind, sofern keine versandkostenfreie Lieferung vereinbart ist. Die genauen Kosten werden dem Kunden vor dem Absenden der Bestellung im Warenkorbsystem deutlich mitgeteilt und staffeln sich wie folgt:



a) Standardversand (Deutschland):Für den versicherten Versand innerhalb Deutschlands inklusive Sendungsverfolgung wird eine Pauschale von 7,99 EUR pro Bestellung berechnet.

b) Sperrgutversand (Deutschland):Für Artikel, die in der Produktbeschreibung gesondert als Sperrgut ausgewiesen sind, wird ein Versandkostenaufschlag von 20,00 EUR berechnet.

c) Internationaler Versand (Ausland):Für den Versand in das unter Absatz 2 genannte Ausland werden die Kosten nach dem Gesamtgewicht berechnet. Sendungen bis 2 kg Gesamtgewicht kosten 16,99 EUR; Sendungen über 2 kg bis 5 kg Gesamtgewicht kosten 25,00 EUR.


  • Bei Lieferungen in Länder außerhalb der Europäischen Union (z. B. Schweiz, United Kingdom, Norwegen, Liechtenstein) können im Einzelfall weitere Kosten anfallen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat und die vom Kunden zu tragen sind (z. B. Zölle, Steuern oder Gebühren für die Geldübermittlung durch Kreditinstitute).


  • Für den Gefahrübergang und das Transportrisiko gilt folgende Differenzierung:


a) Für Verbraucher (B2C):Ist der Kunde Verbraucher, trägt der Anbieter das Versandrisiko. Das Risiko des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware geht erst mit der Übergabe der Ware an den Kunden auf diesen über.

b) Für Unternehmer (B2B):Ist der Kunde Unternehmer, erfolgt die Lieferung auf Gefahr des Kunden. Das Risiko des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware geht auf den Unternehmer über, sobald der Anbieter die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt (z. B. DHL) ausgeliefert hat.



  • Zahlungsbedingungen, Zahlungsmittel und Zahlungsverzug


  • Dem Kunden stehen die im Online-Shop des Anbieters angegebenen Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Bei einer vereinbarten Abholung der Ware am Sitz des Anbieters kann die Zahlung zudem vor Ort in bar oder per EC-/Kartenzahlung erfolgen, sofern diese Optionen im Bestellprozess zur Verfügung stehen.


  • Soweit bei den einzelnen Zahlungsarten nicht anders angegeben oder vereinbart, ist die Zahlung des Kaufpreises unmittelbar mit Vertragsschluss fällig.



  • Der Anbieter stellt dem Kunden im Onlineshop insbesondere folgende Zahlungsmittel zur Verfügung:


  • Vorkasse per Überweisung:

Der Kunde überweist den Rechnungsbetrag vorab auf das Bankkonto des Anbieters. Die Bankverbindung wird in der Bestellbestätigung mitgeteilt. Die Bearbeitung oder Individualisierung der Ware erfolgt nach Zahlungseingang.


  • PayPal:

Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Dienstleister PayPal. Die Belastung des PayPal-Kontos erfolgt unmittelbar mit dem Abschluss der Bestellung.


  • Klarna (Sofortüberweisung / Rechnung / Ratenkauf):

In Zusammenarbeit mit der Klarna Bank AB (publ) erfolgen Zahlungen direkt an Klarna. Die spezifischen Bedingungen (z. B. Zahlungsfristen beim Rechnungskauf) werden dem Kunden im Bestellprozess angezeigt.


  • Kreditkarte (Visa, Mastercard, American Express):

Die Belastung der vom Kunden im Bestellprozess angegebenen Kreditkarte erfolgt unmittelbar mit dem Absenden der Bestellung.


  • Amazon Pay:

Die Zahlung erfolgt unter Nutzung der im Amazon-Konto des Kunden hinterlegten Zahlungsdaten. Die Belastung erfolgt direkt nach Abschluss der Bestellung.


  • Revolut Pay:

Die Autorisierung erfolgt über das Revolut-Konto bzw. die Revolut-App des Kunden. Die Belastung erfolgt unverzüglich nach Bestätigung.


  • Bancontact:

Dieses Zahlungsmittel steht für Kunden mit belgischem Bankkonto zur Verfügung. Die Belastung des Kontos erfolgt in Echtzeit nach Freigabe.


  • EPS (Electronic Payment Standard):

Dieses Zahlungsmittel steht für Kunden mit österreichischem Bankkonto zur Verfügung. Die Belastung des Bankkontos erfolgt in Echtzeit direkt nach der Freigabe im Online-Banking.


  • Der Kunde kommt spätestens in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufstellung leistet. Ist der Kunde Verbraucher (§ 13 BGB), gilt dies nur, wenn er auf diese Folge in der Rechnung oder Zahlungsaufstellung besonders hingewiesen wurde.


  • Während des Verzugs ist die Geldschuld zu verzinsen. Der Verzugszinssatz beträgt für Verbraucher (§ 13 BGB) fünf Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Für Unternehmer (§ 14 BGB) beträgt der Verzugszinssatz neun Prozentpunkte über dem Basiszinssatz; zudem behält sich der Anbieter vor, gegenüber Unternehmern im Verzugsfall die gesetzliche Pauschale gemäß § 288 Abs. 5 BGB in Höhe von 40 Euro geltend zu machen.


  • Haftung


  • Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Anbieters beruhen.


  • Der Anbieter haftet zudem unbeschränkt für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Anbieters beruhen, sowie für Schäden, die in den Schutzbereich einer vom Anbieter erteilten Garantie oder Zusicherung fallen.


  • Für Schäden, die auf einer leicht fahrlässigen Verletzung von Vertragspflichten beruhen, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (sogenannte Kardinalpflichten), haftet der Anbieter nur beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.


  • Eine weitergehende Haftung auf Schadensersatz ist – ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs – ausgeschlossen.



  • Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und -beschränkungen gelten in gleichem Umfang zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Angestellten, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.


  • Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes sowie die Haftung bei arglistigem Verschweigen eines Mangels bleiben unberührt.


  • Ergänzende Haftungsbegrenzung gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB):
    Ist der Kunde Unternehmer, ist die Haftung des Anbieters bei einer leicht fahrlässigen Verletzung von Kardinalpflichten (gemäß Absatz 3) zusätzlich auf den Betrag des vorhersehbaren Schadens begrenzt, dessen Entstehung maximal dem dreifachen Netto-Auftragswert der betroffenen Bestellung entspricht. Die Haftung für mittelbare Schäden, Mangelfolgeschäden oder entgangenen Gewinn des Unternehmers ist bei leichter Fahrlässigkeit vollständig ausgeschlossen.
  • Mitwirkungspflichten des Kunden, Urheberrechte, Freistellung


  • Übermittelt der Kunde eigene Motive, Logos, Texte oder sonstige Materialien (nachfolgend „Inhalte“) zur Veredelung (Druck, Stick etc.), sichert er zu, dass er über die erforderlichen Urheber-, Marken-, Namens- und sonstigen Nutzungsrechte verfügt. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, die vom Kunden bereitgestellten Inhalte auf Verletzungen von Rechten Dritter zu prüfen.


  • Der Kunde verpflichtet sich, keine Inhalte zu übermitteln, die Rechte Dritter verletzen oder gegen gesetzliche Verbote, die guten Sitten oder das Jugendschutzrecht verstoßen. Der Anbieter behält sich das Recht vor, Aufträge abzulehnen oder von Verträgen zurückzutreten, deren Inhalte rassistische, diskriminierende, verfassungswidrige oder anderweitig rechtswidrige Motive enthalten.


  • Der Kunde stellt den Anbieter von allen Ansprüchen Dritter, insbesondere von Ansprüchen wegen Urheberrechts-, Markenrechts- oder Persönlichkeitsrechtsverletzungen, auf erstes Anfordern vollumfänglich frei, die im Zusammenhang mit der vertragsgemäßen Verwendung der vom Kunden bereitgestellten Inhalte geltend gemacht werden. Die Freistellungspflicht umfasst auch die Übernahme aller notwendigen und angemessenen Rechtsverteidigungskosten (z. B. Gerichts- und Anwaltskosten) des Anbieters. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist.


  • Vom Anbieter erstellte Stick-, Werkzeug- und Druckdateien bleiben, auch wenn sie auf Basis von Kundenvorlagen erstellt wurden, Eigentum des Anbieters. Ein Anspruch auf Herausgabe dieser Dateien besteht nicht. Der Kunde kann jedoch jederzeit die Löschung dieser Dateien verlangen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.


  • Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die dem Anbieter übermittelten Logos, Motive, Grafiken und Texte (Vorgaben) in der für das jeweilige Veredelungsverfahren (Druck, Stick etc.) erforderlichen Qualität, Auflösung und im korrekten Dateiformat bereitgestellt werden. Der Anbieter führt keine automatische Überprüfung der Kundendateien auf technische Druck- oder Stickfähigkeit durch.


  • Mängel oder Unvollkommenheiten am finalen Produkt (z. B. Unschärfen, Pixelbildungen, unsaubere Kanten im Stickbild oder fehlerhafte Farbdarstellungen), die nachweislich auf eine unzureichende Qualität, eine zu geringe Auflösung oder ein ungeeignetes Dateiformat der vom Kunden bereitgestellten Vorlage zurückzuführen sind, stellen keinen Sachmangel dar und berechtigen nicht zur Reklamation. Entspricht eine Kundenvorlage erkennbar nicht den technischen Anforderungen und führt der Anbieter auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden dennoch die Bearbeitung durch, erfolgt dies auf vollständiges Risiko des Kunden.


  • Korrekturabzüge und Produktionsfreigabe

Vor Beginn der Fertigung von Individualanfertigungen übersendet der Anbieter dem Kunden einen digitalen Korrekturabzug oder Entwurf zur Freigabe. Der Kunde ist verpflichtet, diesen Entwurf sorgfältig auf Richtigkeit, Rechtschreibfehler, Farbdarstellung und Designvorgaben zu prüfen.

Mit der Erteilung der Freigabe (z. B. per E-Mail oder WhatsApp) geht das Risiko für etwaige Fehler, die im freigegebenen Entwurf bereits erkennbar waren, vollständig auf den Kunden über. Nachträgliche Reklamationen bezüglich des Designs oder offensichtlicher Fehler sind nach erfolgter Freigabe ausgeschlossen.


  • Technische Abweichungen bei Schriftarten und KI-generierten Vorlagen:


Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass Schriften, Logos und Designs im physikalischen Stickverfahren aus technischen Gründen (Fadenstärke, Stichrichtung, Gewebestruktur) von der digitalen Vorlage oder dem grafischen Entwurf abweichen können. Digitale Schriftarten und Konturen können nicht immer eins zu eins in ein textiles Stickbild umgesetzt werden.


Der Anbieter behält sich daher ausdrücklich das Recht vor, bei der Umsetzung von Texten und Schriftzügen programminterne Schriftarten der Sticksoftware zu verwenden, da diese technisch speziell für das Besticken von Geweben optimiert sind und ein sauberes Stickbild gewährleisten.


Zudem gilt eine physikalische Grenze bei der Darstellung von Schriftgrößen: Unterschreitet eine Schrift eine verfahrensbedingte Mindestgröße (sehr kleine Schriften), kann die Lesbarkeit und eine saubere Ausführung des Sticks nicht mehr garantiert werden. Dies gilt in besonderem Maße bei der Bestickung von ungleichmäßigen, strukturierten, grob gewebten oder hochelastischen Stoffen (z. B. Piqué, Strick, Fleece oder strukturierten Funktionstextilien).


Dies gilt insbesondere für Vorlagen, die mittels Künstlicher Intelligenz (KI-generierte Bilder/Logos) erstellt wurden. Solche Vorlagen enthalten oft unvollständige Vektoren, komplexe Farbverläufe oder unregelmäßige Schriftelemente, deren identische textile Umsetzung physikalisch unmöglich ist. Geringfügige, technisch bedingte Abweichungen im Schriftbild, in den Konturen oder im Motiv stellen keinen Sachmangel dar und berechtigen nicht zur Reklamation.



  • Verantwortung bei Text- und Namensübermittlungen (Rechtschreibfehler):


Bei der Bestellung von individualisierten Veredelungen (z. B. Namen, Initialen, Schriftzüge oder Zahlen für Textilien) ist der Kunde für die fehlerfreie Schreibweise und Richtigkeit der Daten selbst verantwortlich. Der Kunde wird ausdrücklich dazu angehalten, solche Textvorgaben ausschließlich in digital kopierbarer Form (z. B. als Textdatei, per E-Mail im Fließtext oder über das entsprechende Textfeld im Online-Shop) zu übermitteln.

Erfolgt die Übermittlung von Textvorgaben in nicht digital kopierbarer Form – insbesondere durch handschriftliche Notizen, Skizzen, abfotografierte Dokumente oder Sprachnachrichten –, trägt der Kunde das alleinige Risiko für etwaige Übertragungs- oder Lesefehler. Mängel oder Fehler am finalen Produkt, die auf einer fehlerhaften oder unleserlichen Vorlage des Kunden beruhen, stellen keinen Sachmangel dar und berechtigen nicht zur Reklamation, zum Umtausch oder zur Minderung des Kaufpreises.



  • Besonderheiten bei vom Kunden bereitgestellter Ware (gelieferter Kundenware)


  • Werden dem Anbieter Textilien oder sonstige Materialien direkt vom Kunden zur Bearbeitung oder Veredelung zur Verfügung gestellt, trägt der Kunde das Risiko für die Eignung des Materials.


  • Der Anbieter weist darauf hin, dass es aufgrund produktionstechnischer Eigenschaften (z. B. Hitzeeinwirkung der Transferpresse, mechanische Beanspruchung beim Besticken) zu materialtypischen Veränderungen kommen kann (z. B. Glanz- oder Pressabdrücke auf synthetischen Stoffen, minimale Materialperforationen). Bei kundeneigenen Textilien kann zudem keine Gewähr für die dauerhafte Haltbarkeit des Drucks oder Sticks übernommen werden, da die Materialzusammensetzung und Vorbehandlung dem Anbieter unbekannt sind. Solche materialtypischen und unvermeidbaren Veränderungen stellen keinen Mangel dar.


  • Besonderer Hinweis zu Nadelbrüchen und Maschinenfehlern bei kundeneigenen Materialien:
    Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass beim mechanischen Stickvorgang trotz größter Sorgfalt ein technisch bedingtes, seltenes aber unvermeidbares Risiko eines Nadelbruchs oder Maschinenfehlers besteht, welches zur Beschädigung oder Zerstörung des überlassenen Textils führen kann.

Für Schäden an kundeneigenen Textilien, die durch einen solchen Produktionsunfall entstehen, haftet der Anbieter bei leichter Fahrlässigkeit nur beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden (reiner Material- oder Zeitwert des unedlen Rohtextils; emotionaler Wert oder Wiederbeschaffungswert von Sammlerstücken sind ausgeschlossen). Eine Haftung des Anbieters ist ausgeschlossen, wenn der Schaden auf einer dem Anbieter unbekannten, ungeeigneten Beschaffenheit (z. B. versteckte Metallteile, extreme Gewebehärte oder Materialfehler) des vom Kunden beigestellten Textils beruht.


  • Produktbeschaffenheit, Toleranzen und Pflegehinweise


  • Die geschuldete Beschaffenheit der Ware ergibt sich aus den Produktbeschreibungen im Online-Shop sowie den individuellen Absprachen im Bestellprozess.


  • Bei der Veredelung von Textilien handelt es sich um handwerkliche und maschinelle Prozesse. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass es dabei zu technisch, material- und verfahrensbedingt unvermeidbaren, geringfügigen Abweichungen kommen kann, die die Funktion und den Gesamteindruck der Ware nicht wesentlich beeinträchtigen. Solche handelsüblichen, handwerklichen und zumutbaren Abweichungen begründen keinen Sachmangel.


Dies gilt insbesondere für:


  • Farben:

Geringfügige Abweichungen zwischen der Darstellung auf dem Bildschirm des Endgeräts und dem finalen Druck- oder Stickmotiv sowie minimale Farbabweichungen trotz Angabe von standardisierten Farbnummern (z. B. Pantone, RAL). Bei synthetischen Stoffen oder Mischgeweben (z. B. Polyester) kann eine leichte, materialbedingte Migration von Farbstoffen (Verfärbung) nicht gänzlich ausgeschlossen werden.


  • Druck-/Stickgrößen und Ausrichtung:


Geringfügige Abweichungen bei der exakten Positionierung, der horizontalen oder vertikalen Ausrichtung und der finalen Größe des Motivs sind verfahrens- und materialbedingt unvermeidbar. Da Textilien von den Herstellern stoffbedingt nie mit perfekter mathematischer Symmetrie vernäht werden (z. B. leichte Verschiebungen bei Seitennähten oder Kragenansätzen), kann eine zu 100 % gerade Ausrichtung an Textilkanten nicht garantiert werden. Zudem wird der Kunde darauf hingewiesen, dass die individuelle Statur, Körperform und Körperhaltung des Trägers die optische Positionierung, Wirkung und Ausrichtung des Logos beim Tragen des Textils beeinflusst. Digitale Voransichten (Mock-ups) dienen insoweit lediglich der Veranschaulichung der ungefähren Platzierung und sind nicht als exakte Maßangabe zu verstehen.


  • Größen-, Schnitt- und Maßtoleranzen bei Textilien:


Die vom Anbieter bereitgestellten Größenangaben und Maßtabellen im Online-Shop basieren auf den Daten der jeweiligen Textilhersteller. Der Kunde wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Textilgrößen (z. B. S, M, L, XL etc.) zwischen verschiedenen Herstellern nicht standardisiert sind und erheblich voneinander abweichen können. Zudem können sich die Schnitte (Passformen) von Textilien selbst bei ein und demselben Hersteller je nach Modell, Produktionsserie oder Materialzusammensetzung unterscheiden. Textilien unterliegen naturbedingten und branchenüblichen Produktionstoleranzen. Eine Abweichung von bis zu 3 % bzw. bis zu 3 cm von den offiziellen Maßtabellen des Herstellers ist fertigungstechnisch unvermeidbar, stellt keinen Sachmangel dar und berechtigt nicht zur Reklamation, zum Umtausch oder zur Preisminderung.


  • Farb- und Chargenabweichungen bei Nachbestellungen


Bei Nachbestellungen von Textilien oder erneuten Veredelungsaufträgen (Druck/Stick) sind minimale Abweichungen in der Textilfarbe, der Garnfarbe, der Materialbeschaffenheit sowie der Positionierung des Motivs im Vergleich zur Erstlieferung produktionstechnisch und chargenbedingt unvermeidbar. Solche handelsüblichen Abweichungen begründen keinen Sachmangel und berechtigen nicht zur Reklamation, es sei denn, eine exakte Identität wurde ausdrücklich schriftlich zugesichert.


  • Technische Besonderheiten beim DTF-Druckverfahren (Direct-to-Film):


Beim DTF-Druckverfahren wird verfahrensbedingt unter den farbigen Tintenschichten eine weiße Deckschicht (Unterleger) gedruckt. Aus produktionstechnischen Gründen kann es im mikroskopischen Bereich zu minimalen Passungsungenauigkeiten kommen, wodurch feine weiße Ränder (sogenannte Weißblitzer) am Motivrand minimal sichtbar sein können. Bei vom Kunden angelieferten Motiven oder Grafiken (insbesondere bei unvollständigen Vektoren, fehlerhaften Freistellungen oder geringer Auflösung) kann kein mathematisch perfektes, randscharfes Druckbild garantiert werden. Solche verfahrensbedingten Erscheinungen begründen keinen Sachmangel.


  • Farbmigration und Verfärbungen bei Synthetikstoffen (DTF):


Bei Textilien aus synthetischen Fasern, Mischgeweben oder stark gefärbten Stoffen (z. B. Sporttrikots, Polyester-Textilien, Softshelljacken oder Fleece) kann es durch die Hitzeeinwirkung beim Aufpressen des DTF-Transfers nachträglich zu einer sogenannten Farbmigration (Ausbluten der Textilfarbe in das Druckmotiv) kommen. Dies kann zu farblichen Veränderungen oder leichten Verfärbungen des aufgedruckten Motivs führen (z. B. Verfärbung von weißen Bildelementen). Dieses materialtypische Risiko trägt, insbesondere bei vom Kunden beigestellten oder gelieferten Fremdtextilien, vollumfänglich der Kunde; eine Reklamation oder Haftung des Anbieters für solche chemischen Materialreaktionen ist ausgeschlossen.


  • Mehr- oder Minderlieferungen (Nur für B2B)


Bei Großaufträgen oder Sonderanfertigungen für Unternehmer (§ 14 BGB) sind produktionstechnisch bedingte Mehr- oder Minderlieferungen von bis zu 5 % der bestellten Waremenge zulässig. Berechnet wird die tatsächlich gelieferte Menge. Ein Anspruch auf Nachlieferung der Fehlmenge besteht bei einer Minderlieferung innerhalb dieser Toleranzgrenze nicht.


  • Pflege- und Waschhinweise für veredelte Textilien


Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass individuell bedruckte, bestickte oder veredelte Textilien besonderen Pflegeanforderungen unterliegen, die von den Standard-Pflegeetiketten des Roh-Textils abweichen können. Die spezifischen Wasch- und Bügelhinweise (z. B. Waschen bei maximal 30°C, Textil vor dem Waschen auf links drehen, kein Trockner, keine Verwendung von Bleichmitteln oder chemische Reinigung, kein direktes Bügeln über die Veredelung) sind zwingend einzuhalten. Schäden, die durch Missachtung dieser Pflegehinweise entstehen, stellen keinen Sachmangel dar und fallen nicht unter die Gewährleistung.



  • Mängelansprüche (Gewährleistung)


  • Für Verbraucher (§ 13 BGB) gelten bei Mängeln der gelieferten Ware die gesetzlichen Vorschriften zur Mängelhaftung, sofern nachfolgend nichts anderes vereinbart ist. Die Verjährungsfrist für gesetzliche Mängelansprüche beträgt bei neu hergestellten Sachen zwei Jahre ab Ablieferung der Ware.


  • Ist der Kunde Unternehmer (§ 14 BGB), beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei neu hergestellten Sachen ein (1) Jahr ab Ablieferung der Ware. Beim Verkauf gebrauchter Sachen wird die Gewährleistung gegenüber Unternehmern vollständig ausgeschlossen.


  • Für Unternehmer gelten die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten gemäß § 377 HGB. Der Kunde hat die Ware unverzüglich nach der Ablieferung zu untersuchen und, wenn sich ein Mangel zeigt, dem Anbieter unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von fünf (5) Werktagen nach Erhalt der Ware, Anzeige in Textform (z. B. per E-Mail) zu machen. Unterbleibt die Anzeige, gilt die Ware als genehmigt, es sei denn, dass es sich um einen Mangel handelt, der bei der Untersuchung nicht erkennbar war (verdeckter Mangel). Zeigt sich später ein solcher Mangel, muss die Anzeige unverzüglich nach der Entdeckung, spätestens innerhalb von drei (3) Werktagen erfolgen.


  • Liegt ein Sachmangel an einem Teil einer Lieferung von mehreren Waren vor, ist der Kunde grundsätzlich nur zur Reklamation des mangelhaften Teils berechtigt. Ein Rücktritt vom gesamten Vertrag oder Schadensersatz statt der ganzen Leistung ist ausgeschlossen, es sei denn, die teilweise Erfüllung des Vertrages ist für den Kunden nachweislich unzumutbar. Geringfügige, handwerks- und produktionstechnisch unvermeidbare Abweichungen zwischen einzelnen Textilien oder Motiven innerhalb einer Serie begründen keinen Sachmangel.

Der Kunde wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es durch den physikalischen Stickvorgang (Zusammenzug des Fadens und Perforation des Gewebes) zu materialbedingten Toleranzen kommen kann. Dies gilt insbesondere für:


    • Falten- oder Wellenbildung:

Je nach Gewebeart und Dehnbarkeit des Textils kann sich das Material im unmittelbaren Umfeld der Stickerei leicht zusammenziehen oder wellen.


    • Loch- oder Gewebebildung (Materialperforation):

Insbesondere bei leichten, dünnen oder feingewebten Textilien (z. B. dünnen T-Shirts, Poloshirts oder Funktionsstoffen) kann die hohe Stichdichte zu minimalen, technisch unvermeidbaren Gewebeöffnungen oder optischen Lochbildungen im Übergangsbereich zwischen Textil und Stickerei führen.


    • Rückstände von Stickvlies:

Zur Stabilisierung des Stickbildes ist der Einsatz von Stickvlies auf der Innenseite (Rückseite) des Textils zwingend erforderlich. Dieses Vlies kann nach dem Produktionsprozess fertigungsbedingt nicht immer vollständig und rückstandslos entfernt werden. Insbesondere bei feinen, hellen, transparenten oder weißen Textilien kann das verbleibende Vlies auf der Rückseite minimal nach außen durchscheinen oder teilweise von außen strukturell sichtbar sein.


    • Unregelmäßigkeiten bei dicken oder gesteppten Materialien:

Bei der Bestickung von sehr dicken, gefütterten, voluminösen oder gesteppten Stoffen (z. B. Winterjacken, Steppwesten, Decken oder Schabracken) kann das Stickbild fertigungsbedingt und materialunbedingt unregelmäßiger oder leicht unsauber wirken. Durch das Einsinken des Stickfadens im dicken Gewebe oder das Verschieben von Füllmaterialien und Steppnähten sind minimale Verzüge oder Abweichungen in der Konturschärfe technisch unvermeidbar.


Solche material- und verfahrensbedingten Erscheinungen sind charakteristisch für das Handwerk der Textilbestickung, stellen keinen Sachmangel dar und berechtigen nicht zur Reklamation oder zum Abzug vom Kaufpreis.


  • Die in den Absätzen 2 und 4 geregelten Haftungsausschlüsse und Fristverkürzungen gelten nicht für Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Ebenso unberührt bleiben die gesetzlichen Rückgriffsansprüche gemäß §§ 445a, 478 BGB.



  • Rückgaberecht, Widerruf und Individualanfertigungen (B2C)


  • Als Verbraucher (gemäß § 1 Abs. 2 dieser AGB) steht Ihnen bei Verträgen, die im Fernabsatz (z. B. über den Onlineshop) geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
  • Die Einzelheiten des Widerrufsrechts, insbesondere die Fristen und das Muster-Widerrufsformular, ergeben sich aus der separaten Widerrufsbelehrung des Anbieters, die dem Kunden im Rahmen des Bestellprozesses zur Verfügung gestellt wird.
  • Das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher besteht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Dies gilt insbesondere für Textilien und Werbemittel, die nach Kundenspezifikation individuell bedruckt, bestickt oder anderweitig veredelt wurden.


  • Rückgabe von Waren für Unternehmer (B2B)



  • Für Unternehmer (gemäß § 1 Abs. 2 dieser AGB) besteht kein gesetzliches Widerrufs- oder Rückgaberecht bei fehlerfreien Warenlieferungen. Ihnen wird kein gesetzliches, freiwilliges oder vertragliches Widerrufsrecht eingeräumt.
  • Eine freiwillige Rücknahme oder ein Umtausch vertragsgemäß gelieferter Ware durch den Anbieter erfolgt nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung (z. B. per E-Mail) des Anbieters. Ein Anspruch des Unternehmers auf Rücknahme besteht nicht.
  • Stimmt der Anbieter einer freiwilligen Rücknahme im Einzelfall zu, trägt der Unternehmer sämtliche Kosten sowie das Transportrisiko des Rückversands. Die Ware muss sich in der ungeöffneten Originalverpackung befinden, unbeschädigt, unbenutzt und wiederverkaufsfähig sein. Individuell für den Unternehmer angefertigte, veredelte oder bestellte Sonderwaren sind von jeglicher freiwilligen Rücknahme grundsätzlich ausgeschlossen.
  • Die gesetzlichen Rechte des Unternehmers im Falle von Sach- oder Rechtsmängeln (Gewährleistung gemäß § 11 dieser AGB) bleiben von den vorstehenden Absätzen unberührt.


  • Streitbeilegung (OS-Plattform und Verbraucherschlichtung)


  • Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter dem nachfolgenden Link finden: https://europa.eu
  • Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist der Anbieter weder verpflichtet noch bereit.


  • Schlussbestimmungen (Rechtswahl, Gerichtsstand, Salvatorische Klausel)


  • Auf Verträge zwischen dem Anbieter und dem Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) Anwendung. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
  • Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz des Anbieters.
  • Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Bestimmungen zum Gerichtsstand.
  • Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.



Ende der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Privacy policy

OK